Reisebericht / Kastrationsaktion August - September 2011



Nach unserer erfolgreichen Kastrationsaktion im Juni 2010, bei der alle Hunde dank Ihrer Unterstützung kastriert werden konnten, bestand erneut die Gefahr einer unkontrollierten Vermehrung.


Aus Platzgründen können Hündinnen nicht immer von Rüden getrennt werden; das Asyl beherbergt durchschnittlich 250 Hunde.

Junghunde werden erwachsen und somit beginnt das Elend von Neuem!

Die Stadt Zadar hat keinerlei finanzielle Mittel zur Verfügung (gestellt), damit die Tiere unverzüglich nach Eingang im Asyl kastriert werden können.

Nach Gesprächen mit ortsansässigen Tierärzten, haben diese sich bereit erklärt, die Hunde für ein geringeres Honorar als üblich zu kastrieren.


Für dieses Angebot waren wir sehr dankbar und haben es natürlich gerne angenommen, um eine unkontrollierte Welpenflut im Asyl zu verhindern.

Es wurde vereinbart, dass täglich 5 Hunde kastriert werden und somit konnten im Zeitraum von August bis September 2011 über 100 Tiere kastriert werden.

Gleichzeitig wurde eine große Impfaktion durchgeführt, d.h. alle Hunde wurden gegen Tollwut geimpft und haben eine Grundimmunisierung erhalten.

Diese Aktion hat weit über 10.000 EUR gekostet.

Unser Ziel ist es, neue Hunde sofort zu kastrieren um somit eine Vermehrung sowohl innerhalb des Asyl als auch bei eventueller Adoption auszuschliessen.


Neben der absolut notwendigen medizinischen Versorgung haben wir weitere Hundehütten und Ausläufe gebaut, sowie die Ausläufe mit Schotter gefüllt.

Für die Regenzeit in den Wintermonaten ein absolutes Muss.